Kenia hat laut Gesundheitsministerium einen zweiten Todesfall bei seinem ersten registrierten Ebola-Ausbruch gemeldet. Die Patientin war eine 65-jährige enge Verwandte des ersten bestätigten Falls. Sie starb am Freitag, nachdem sie während der Quarantäne Symptome entwickelt hatte.
Das Ministerium erklärte, sie habe in Nairobi unterstützende Behandlung erhalten. Eine sichere und würdige Bestattung solle in Abstimmung mit den Angehörigen organisiert werden.
Zweiter Todesfall nach Kenias erstem bestätigten Fall
Kenia hatte am 6. Oktober seinen ersten Ebola-Fall bekannt gegeben. Der erste Patient war ein 40-jähriger Kenianer, der im Kongo gelebt hatte und über Uganda nach Kenia gereist war. Am 5. Oktober wurde er positiv getestet; noch am selben Tag starb er.
Der neue Todesfall zeigt, wie schwierig es ist, die Übertragung zu unterbrechen, wenn enge Angehörige bereits vor der Identifizierung und Isolation des ersten Falls exponiert waren.

Sieben Ebola-Patienten wurden weiterhin in zwei Isolierstationen behandelt. Zum Zeitpunkt der Bekanntgabe waren keine neuen Infektionen gemeldet worden.
Kontaktverfolgung und Quarantäne bleiben zentral
Die Behörden identifizierten etwa 135 Kontaktpersonen des ersten Patienten und stellten 118 unter Quarantäne. Acht Personen wurden während der Quarantäne positiv getestet, darunter vier Gesundheitsmitarbeiter und vier enge Angehörige.
Einige Kontaktpersonen, die 21 Tage ohne Symptome abgeschlossen hatten, sollten am Samstag die Quarantäne verlassen. Dieser Zeitraum deckt das obere Ende der üblichen Ebola-Inkubationszeit ab.

Eine regionale Herausforderung für die öffentliche Gesundheit
Die kenianische Mitteilung erfolgte, während Nigeria seinen ersten Ebola-Patienten untersuchte. Die Behörden hatten noch nicht bestätigt, wie sich die Patientin infiziert hatte; nach Angaben der Associated Press war sie aus Uganda nach Abuja zurückgekehrt und nicht in den Kongo gereist.
Die Entwicklung zeigt, wie schnell eine Ausbruchsuntersuchung zu einer grenzüberschreitenden Aufgabe werden kann, die Reise- und Expositionsgeschichte, Labortests, Behandlungspfade und Kontaktidentifizierung umfasst.
Was der jüngste Bericht bestätigt
- Die zweite Ebola-Tote war eine 65-jährige enge Verwandte des ersten Patienten.
- Sie entwickelte während der Quarantäne Symptome und wurde in Nairobi behandelt.
- Sieben Patienten blieben in Behandlung.
- Etwa 135 Kontaktpersonen wurden identifiziert, 118 davon unter Quarantäne gestellt.
- Acht Kontaktpersonen wurden während der Quarantäne positiv getestet.
- Es wurden keine neuen Infektionen gemeldet.
Der weitere Verlauf hängt davon ab, ob Überwachung und Isolation weitere Fälle unter den Kontaktpersonen oder außerhalb der bereits identifizierten Gruppen verhindern können.
Dieser Artikel basiert auf einer Berichterstattung von Medical Xpress. Originalartikel lesen.
Originally published on medicalxpress.com






