Voltpost bringt Laternenpfahl-Ladestationen in drei große Bundesstaaten

Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen wächst der Bedarf an bequemer Ladeinfrastruktur, insbesondere für Stadtbewohner ohne Einfahrt oder Garage. Voltpost, ein in New York City ansässiges Unternehmen, das sich auf Laternenpfahl-Ladestationen spezialisiert hat, gab bekannt, dass es in diesem Jahr in die Märkte Kalifornien, New York und Connecticut expandiert. Das Unternehmen wird mit dem in Los Angeles ansässigen Unternehmen InCharge Energy zusammenarbeiten, das Installation und Wartung übernimmt, mit Echtzeit-Überwachung, um Zuverlässigkeitsprobleme zu beheben, die öffentliche Ladenetze plagen.

Wie Laternenpfahl-Laden funktioniert

Voltposts Lösung rüstet vorhandene Strommasten zu Level-2-Ladestationen um. Dieser Ansatz vermeidet die kostspielige und zeitaufwändige Verlegung neuer Stromleitungen am Bordstein. Stattdessen nutzt er die bereits vorhandene Strominfrastruktur von Laternenpfählen, die in Städten allgegenwärtig sind. Die Ladegeräte sind kompakt und unauffällig gestaltet, fügen sich in das Straßenbild ein und bieten einen wichtigen Service für E-Auto-Besitzer ohne Stellplatz.

Eine der anhaltenden Herausforderungen beim öffentlichen Laden von E-Autos war die Zuverlässigkeit. Voltpost begegnet diesem Problem mit Echtzeit-Überwachungssystemen, die es InCharge Energy ermöglichen, Probleme schnell zu erkennen und zu beheben, wodurch Ausfallzeiten reduziert werden. Dies ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber vielen bestehenden öffentlichen Ladestationen, die oft unter defekten Bildschirmen, fehlerhaften Steckern oder Netzwerkausfällen leiden.

Expansionspläne und Förderunterstützung

Voltposts Expansion folgt auf eine erfolgreiche Förderung durch das Department of Energy and Environment des District of Columbia. Im April war das Unternehmen eines von drei Unternehmen, die einen Anteil von fast 610.000 US-Dollar erhielten, um bis zu 16 Laternenpfahl-Ladestationen an Strommasten in Washington, D.C. zu installieren. Dieses Projekt läuft noch und wird als Modell für die neuen Märkte dienen.

Das Unternehmen hat noch keine genauen Standorte in Kalifornien, New York und Connecticut bekannt gegeben, aber es hat Pläne für mehrere Installationen in diesen Bundesstaaten angekündigt. Die Ladestationen unterliegen lokalen Parkbeschränkungen, was bedeutet, dass sie in Gebieten mit Zeitbegrenzung oder Genehmigungserfordernis platziert werden können, um einen Wechsel und Verfügbarkeit zu gewährleisten.

Schließung der Lücke beim Bordsteinladen

Für Millionen von Amerikanern, die in Wohnungen, Eigentumswohnungen oder Häusern ohne Einfahrt leben, bleibt der Zugang zum nächtlichen Laden ein großes Hindernis für den Besitz eines E-Autos. Während Laden am Arbeitsplatz und öffentliches Schnellladen helfen können, ist die bequemste und kostengünstigste Methode das Level-2-Laden in der Nähe des Wohnorts. Laternenpfahl-Ladestationen schließen diese Lücke, indem sie einen dedizierten Platz bieten, an dem Fahrer für mehrere Stunden, oft über Nacht, einstecken können, ohne teure Heimausrüstung installieren zu müssen.

Voltpost ist nicht das einzige Unternehmen, das diesen Ansatz verfolgt; mehrere Startups und Gemeinden experimentieren mit Laternenpfahl- und Bordsteinladestationen. Voltposts Fokus auf die Nachrüstung bestehender Masten und die Partnerschaft mit einem erfahrenen Installationsunternehmen wie InCharge Energy verschafft ihm jedoch einen potenziellen Vorteil bei der schnellen Skalierung.

Herausforderungen und Überlegungen

Trotz der Versprechungen steht das Laternenpfahl-Laden vor Hürden. Städte müssen Genehmigungen erteilen und mit Versorgungsunternehmen koordinieren, um sicherzustellen, dass die elektrische Last ausreicht. Parkplätze in der Nähe von Laternenpfählen müssen möglicherweise zum Laden reserviert werden, was mit bestehenden Parkvorschriften kollidieren kann. Zudem müssen die Ladegeräte vandalismussicher und wetterfest sein, da sie den Elementen ausgesetzt sind.

Voltposts Expansion nach Kalifornien, New York und Connecticut ist ein bedeutender Schritt nach vorne. Diese Bundesstaaten haben hohe E-Auto-Zulassungsraten und starke politische Unterstützung für die Elektrifizierung. Kalifornien allein hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt, um Benzin-Autos aus dem Verkehr zu ziehen, und New York und Connecticut sind mit eigenen Zielen nachgezogen. Durch die Bereitstellung von mehr Lademöglichkeiten in dicht besiedelten städtischen Gebieten könnte Voltpost den Übergang zur Elektromobilität beschleunigen.

Ausblick

Voltpost plant, über die ersten drei Bundesstaaten hinaus in weitere Märkte einzusteigen, hat aber noch nicht verraten, welche. Die Strategie des Unternehmens, bestehende Infrastruktur zu nutzen und mit lokalen Installateuren zusammenzuarbeiten, könnte in Städten in den gesamten USA repliziert werden. Wenn mehr Laternenpfahl-Ladestationen in Betrieb gehen, werden sie nicht nur aktuellen E-Auto-Besitzern dienen, sondern auch andere ermutigen, umzusteigen, da sie wissen, dass bequemes Laden verfügbar ist.

Die Expansion unterstreicht auch die wachsende Erkenntnis, dass Ladeinfrastruktur so allgegenwärtig sein muss wie Straßenlaternen. Mit Unternehmen wie Voltpost an der Spitze könnte der Laternenpfahl zu einem ikonischen Symbol der Elektrofahrzeug-Ära werden.

Dieser Artikel basiert auf einer Berichterstattung von Gizmodo. Lesen Sie den Originalartikel.

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