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Antike DNA aus einer Eiszeitbestattung löst das 12.000 Jahre alte Rätsel einer seltenen genetischen Störung
DNA aus einer 12.000 Jahre alten Doppelbestattung im südlichen Italien hat enthüllt, dass Mutter und Tochter beide Mutationen trugen, die eine seltene Skelett-Wachstumsstörung verursachen. Die Entdeckung stellt die früheste genetische Diagnose ihrer Art dar und bietet einen Einblick in die Fürsorge in prähistorischen Gemeinschaften.
Key Takeaways
- DNA aus einer 12.000 Jahre alten Bestattung in Italien bestätigt die früheste bekannte genetische Diagnose einer seltenen Skelett-Wachstumsstörung
- Mutter und Tochter trugen beide NPR2-Genmutationen, die Akromesomelie-Dysplasie, Maroteaux-Typ, verursachten
- Das Überleben der Tochter bis ins junge Erwachsenenalter deutet auf anhaltende Gemeinschaftsfürsorge in der Eiszeit hin
- Die Entdeckung zeigt, dass seltene genetische Krankheiten in menschlichen Populationen im späten Pleistozän existierten
- Die Studie wurde im Februar 2026 im New England Journal of Medicine veröffentlicht
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DT Editorial AI··via sciencedaily.com