Ein zweiter Band für eine der längsten Karrieren im Rennsport

A.J. Foyts Karriere war zu groß, um bequem in ein einziges Buch zu passen, und das wird nun wörtlich. Der Verlag Octane Press nimmt Vorbestellungen für einen zweiten Band einer Biografie über das Leben und die Karriere der amerikanischen Rennsportlegende entgegen, die im Juli erscheinen soll.

Der neue Band folgt auf einen ersten Teil, der dem Ausgangstext zufolge 656 Seiten umfasste. Allein diese Größenordnung sagt schon etwas über das Thema, bevor man das Buch überhaupt aufschlägt. Foyts Name steht im Zentrum mehrerer Epochen des amerikanischen Motorsports, und sein Lebenslauf reicht über Serien und Disziplinen hinweg auf eine Weise, die bis heute kaum zu übertreffen ist.

Warum Foyt weiterhin herausragt

Foyt ist vor allem als der erste Fahrer bekannt, der die Indianapolis 500 viermal gewann, eine Marke, die bis heute die Obergrenze dieses Rennens darstellt. Der Ausgangstext weist darauf hin, dass nur drei weitere Mitglieder diesem Klub beigetreten sind und dass kein Fahrer das Rennen mehr als viermal gewonnen hat. Praktisch bedeutet das: Foyt bleibt mit der äußersten Grenze dessen verbunden, was Indianapolis historisch einem einzelnen Wettbewerber ermöglicht hat.

Seine Besonderheit geht weit über Indy hinaus. Das bereitgestellte Material sagt, dass er weiterhin der einzige Fahrer ist, der die Indianapolis 500, die Daytona 500 und die 24 Stunden von Le Mans gewonnen hat. Diese Kombination fasst knapp zusammen, warum Foyts Vermächtnis ein ungewöhnliches Gewicht behält: Es spannt sich über Formel-, Stock-Car- und internationale Langstreckenrennen. Die meisten Fahrer werden für Größe in einer Spur erinnert. Foyt wird dafür erinnert, mehrere Spuren überschritten zu haben.

Der Ausgangstext verweist außerdem auf einen geschlossenen Geschwindigkeitsrekord von 257,123 Meilen pro Stunde, aufgestellt 1987 in einem Oldsmobile Aerotech, ein Rekord, der bis heute Bestand hat. Schon losgelöst vom Rest seiner Karriere ist das die Art von Zahl, die einen Fahrer signalisiert, der sich an der Grenze sehr unterschiedlicher Maschinen und Formate wohlfühlt.