T-Mobile integriert Streaming tiefer in das Mobilfunkpaket
T-Mobile fügt werbefinanzierte Abonnements von Hulu und Netflix zu einer Reihe von Premium-Tarifen hinzu, darunter Experience Beyond, Go5G Next, der neuere Mobilfunktarif Better Value und der Tarif All-In Home Internet. Damit werden Video-Vorteile in einer Zeit, in der Telekommunikationsanbieter weniger nur über den reinen Zugang konkurrieren und stärker über das Paket der damit verbundenen Dienste, zu einem noch klareren Bestandteil des Wertversprechens des Anbieters.
Auf Grundlage des bereitgestellten Quellenmaterials ist Hulu mit Werbung nun für Kunden der Tarife Experience Beyond und Go5G Next automatisch enthalten, zusammen mit Netflix. Kunden des Mobilfunktarifs Better Value und des Tarifs All-In Home Internet erhalten ebenfalls Hulu und Netflix. Die Formulierung ist wichtig: Dies wird nicht als befristete Aktion dargestellt, sondern als dauerhafter Tarifvorteil für berechtigte Abonnenten.
Warum das Paket wichtig ist
Anbieter setzen seit Jahren auf Abonnements, Reisevorteile und Geräte-Upgrade-Programme, um die Abwanderung zu verringern. Streaming ist eines der klarsten Beispiele, weil Verbraucher den monatlichen Wert bereits verstehen. Indem T-Mobile Unterhaltung an einen Netzwerktarif koppelt, gibt das Unternehmen Kunden einen weiteren Grund zu bleiben und lässt einen Anbieterwechsel so wirken, als würde man etwas aufgeben, statt nur eine Rechnung zu ändern.
Die Strategie spiegelt auch die Reife des US-Mobilfunkmarktes wider. Abdeckung und Geschwindigkeit sind weiterhin wichtig, doch viele Kunden sehen die großen Anbieter inzwischen bei der grundlegenden Konnektivität als weitgehend vergleichbar an. Dadurch verschiebt sich das Wettbewerbsfeld hin zu Bequemlichkeit, wahrgenommenem Wert und der Wirtschaftlichkeit für Haushalte. Ein Streaming-Bundle lässt sich als Einsparposten vermarkten, selbst wenn das eigentliche Ziel des Anbieters stärker gebundene Kundenbeziehungen sind.
Was das für den Telekom-Wettbewerb signalisiert
Diese Art der Bündelung wird immer wichtiger, da Telekommunikation und Medien weiter zusammenwachsen. Mobilfunkanbieter wollen zentral für das digitale Leben eines Kunden sein, während Mediendienste auf planbare Verbreitung und niedrigere Akquisekosten setzen. Das Ergebnis ist eine Bundle-Ökonomie, in der ein Mobilfunk- oder Internet-Tarif zugleich als Abo-Zentrale dient.
Es gibt hier auch einen Vorteil in der Kommunikation. Ein Anbieter kann einen Netzwerktarif in einer Sprache bewerben, die Haushalte sofort verstehen: nicht nur Abdeckungskarten oder Download-Geschwindigkeiten, sondern weniger einzelne Rechnungen und bekannte Dienste, die in einer monatlichen Zahlung enthalten sind. In einem überfüllten Markt kann das überzeugender sein als eine weitere technische Vergleichstabelle.
Grenzen des Angebots
Das Quellenmaterial stützt eine einfache Schlussfolgerung: Die Berechtigung ist auf bestimmte Tarife beschränkt, und die enthaltenen Versionen von Hulu und Netflix sind werbefinanziert. Das bedeutet, dass das Wertversprechen davon abhängt, ob Kunden diese Dienste ohnehin bereits bezahlt haben und ob sie mit günstigeren Abonnements mit Werbung einverstanden sind.
Dennoch ist die Richtung klar. T-Mobile setzt darauf, dass Premium-Konnektivitätstarife besser verkauft werden, wenn sie mit alltäglichen digitalen Diensten kombiniert werden, die Menschen bereits nutzen. Für Verbraucher ist die unmittelbare Frage praktisch: Ob ihr aktueller Tarif berechtigt ist und ob die enthaltenen Abonnements genug ihrer monatlichen Medienausgaben ausgleichen, um den Verbleib in einer höheren Tarifstufe zu rechtfertigen.
Dieser Artikel basiert auf einer Berichterstattung von ZDNET. Den Originalartikel lesen.
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