Eine dramatische Eskalation im Iran-Krieg
Präsident Donald Trump gab bekannt, dass US Central Command einen massiven Bombenanschlag auf Kharg Island durchgeführt hatte und dabei jedes militärische Ziel zerstörte, das er als Irans Kronjuwel bezeichnete. Der Anschlag stellt die aggressivste US-Militäraktion dar, die unternommen wurde, um die globale Ölversorgungskrise zu entschärfen, die durch Irans Blockade der Strait of Hormuz verursacht wurde, durch die normalerweise etwa 20 Prozent des weltweit gehandelten Erdöls und Flüssigerdgas fließen.
Trump sagte, der Anschlag sei eine Verwarnung. Er sparte absichtlich die Ölverarbeitungsinfrastruktur auf Kharg Island — die einen wesentlichen Teil von Irans Ölexporten abwickelt — aber warnte Teheran, dass die weitere Einmischung in den Schiffverkehr seine Einschätzung ändern würde. Der Präsident sagte, dass er diese Entscheidung unmittelbar überdenken würde, sollte der Iran oder jemand anderes die freie und sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Strait of Hormuz behindern.
Irans Blockadestrategie und der Ölpreisschock
Der Konflikt begann am 28. Februar mit koordinierten US- und israelischen Angriffen auf den Iran, die während indirekter Atomverhandlungen durchgeführt wurden. Seitdem hat die Islamische Revolutionsgarde des Iran systematisch Handelsschiffe im Persischen Golf angegriffen und übernahm Verantwortung für Angriffe auf mehr als ein Dutzend Schiffe. Irans neu erhobener Oberster Führer, Mojtaba Khamenei — erhoben nach dem Tod seines Vaters Ayatollah Ali Khamenei bei den Februar-Angriffen — erklärte die Strait of Hormuz zu einem Druckmittel gegen Gegner.
Die wirtschaftlichen Folgen waren schwerwiegend. Brent-Rohöl-Futures sind zum ersten Mal seit 2022 über 100 Dollar pro Fass gestiegen, gegenüber etwa 70 Dollar vor Kriegsbeginn. Die Internationale Energiebehörde kündigte Pläne an, fast 412 Millionen Barrel Notfall-Ölbestände auf die globalen Märkte freizusetzen — beschrieben als bislang größte Notfallfreigabe in der Geschichte der Organisation — um den Preisanstieg zu dämpfen.






