Logistikchef der Marines spricht eine klare Warnung zu China aus
Ein hochrangiger Offizier des US Marine Corps fordert amerikanische Planer auf, China nicht länger nur als „Near-Peer“-Konkurrenten zu bezeichnen. Auf der Modern Day Marine Expo 2026 in Washington, D.C., sagte Generalleutnant Stephen Sklenka, die Volksrepublik China sei ein ebenbürtiger Gegner, der mit den Vereinigten Staaten bei nahezu allen Maßstäben nationaler Einflussnahme konkurriere.
Bemerkenswert an diesen Äußerungen ist nicht nur ihre Schärfe, sondern auch, von wem sie stammen. Sklenka ist stellvertretender Kommandant des Marine Corps für Einrichtungen und Logistik, also in einer Rolle, die auf die Aufrechterhaltung von Streitkräften und die Vorbereitung der physischen Infrastruktur für einen großen Konflikt ausgerichtet ist. Mit anderen Worten: Es war nicht nur eine strategische Warnung im Abstrakten. Es war eine logistische Warnung eines Offiziers, dessen Aufgabe direkt damit zusammenhängt, ob US-Streitkräfte einen langen, harten Kampf durchstehen können.
„Hört nicht auf diesen Unsinn“
Der bereitgestellte Quellentext gibt Sklenkas Argument in ungewöhnlich direkter Sprache wieder. Er sagte, es gebe keine größere Bedrohung als China, und wies die Vorstellung zurück, Peking als etwas anderes als einen vollwertigen Ebenbürtigen zu behandeln. Dem Text zufolge argumentierte er, China konkurriere mit den Vereinigten Staaten bei praktisch jedem Maßstab nationaler Einflussnahme.
Diese Einordnung ist wichtig, weil „Near Peer“ lange als Kürzel für starke militärische Rivalen diente, die sich den Fähigkeiten der USA annähern, sie aber nicht erreichen. Sklenkas Punkt ist, dass dieses Etikett die Herausforderung inzwischen unterschätzt. Wenn politische Entscheidungsträger und Planer China als etwas weniger als einen echten Ebenbürtigen behandeln, riskieren sie eine unzureichende Vorbereitung auf Umfang, Dauer und Komplexität eines Konflikts im Pazifik.






