Eine messbare Verschiebung im Energieträgermix des Netzes

Jahrelang argumentierten Befürworter sauberer Energien, dass Solarpanels und Batteriespeicher fossile Stromerzeugung statistisch signifikant verdrängen würden. Neue Daten der US Energy Information Administration bestätigen, dass diese Verdrängung in Netzdimension stattfindet. Der Erdgasverbrauch im Stromsektor fiel 2025 um etwa 3% im Vergleich zu 2024, angetrieben durch die anhaltend schnelle Ausweitung der Kapazität von großflächiger Solar- und Batteriespeicherung.

Wie Solar Gas verdrängt

Der Mechanismus ist unkompliziert. Solarpanels erzeugen die meiste Elektrizität in den Mittagsstunden, genau wenn Klimaanlagenlasten historisch Spitzengas-Stromerzeugung angetrieben haben. Mit mehr Solar-Kapazität am Netz werden Gaswerke, die etwa von 10 Uhr bis 15 Uhr gelaufen wären, zunehmend auf Minimalausgabe reduziert oder während Spitzensolar-Produktionsstunden vollständig stillgelegt. Die USA fügten 2024 über 50 Gigawatt neue Solarkapazität hinzu, ähnliche Zahlen werden für 2025 erwartet. Diese Größenordnung der Mittagserzeugung stellt Millionen Megawattstunden dar, die Gaswerke nicht mehr produzieren müssen.