First responders say progress is slipping

Autonome Fahrunternehmen argumentieren seit Jahren, softwaregesteuerte Fahrzeuge könnten Straßen sicherer machen. Doch in San Francisco und Austin warnen Ersthelfer, dass einer der sichtbarsten Robotaxi-Anbieter des Landes noch immer mit einer grundlegenderen Herausforderung kämpft: wie sich Fahrzeuge verhalten sollen, wenn Menschen gerade einen Notfall bewältigen.

Laut dem bereitgestellten Quelltext teilten Verantwortliche in San Francisco und Austin den Bundesbehörden mit, dass Waymo-Fahrzeuge nach früheren Verbesserungen Anzeichen von „Rückschritten“ gezeigt hätten. Ihre Sorge ist nicht abstrakt. Rettungskräfte sagen, Verzögerungen und Verwirrung rund um Robotaxis könnten in Situationen, in denen Sekunden zählen, kostbare Zeit kosten.

The failure mode is not just technical

Das von lokalen Verantwortlichen beschriebene Problem geht über die bloße Sensorerkennung hinaus. Der Quelltext verweist auf das, was ein Beteiligter als Waymos Schwäche beim „menschlichen Faktor“ der Notfallhilfe bezeichnete. In der Praxis bedeutet das Fahrzeuge, die stehen bleiben, Wege blockieren oder Einsatzkräfte über Supportkanäle schicken, während sie versuchen, Verletzte zu erreichen oder eine chaotische Lage zu sichern.

Dieser Unterschied ist wichtig. Ein autonomes System kann unter normalen Verkehrsbedingungen gut funktionieren und trotzdem an den unordentlichen Grenzfällen scheitern, die das echte Stadtleben prägen. Einsatzorte sind voller widersprüchlicher Signale: ungewöhnliche Fahrzeugpositionen, blinkende Lichter, umgeleiteter Verkehr, Rufe, vorübergehende Straßensperren und Einsatzkräfte, die spontan Entscheidungen treffen. Ein Robotaxi, das zögert oder am falschen Ort anhält, kann eher zum Hindernis als zur Hilfe werden.

Examples are piling up

Die bereitgestellte Berichterstattung nennt einen jüngsten Vorfall in San Francisco, bei dem ein Waymo-Fahrzeug einen Krankenwagen blockierte, der auf eine Massenschießerei reagierte. In diesem Fall erreichten die Einsatzkräfte ein Opfer zwar noch relativ schnell, doch laut Verantwortlichen dauerte es in ähnlichen Situationen manchmal bis zu drei Minuten, nur um das Unternehmen zu erreichen. In einem separaten Vorfall soll ein Betreiber in San Francisco 53 Minuten lang auf Waymos Notfall-Hotline gewartet haben, um einen Vertreter zu erreichen.

Diese Verzögerungen erklären, warum Ersthelfer das Problem eskalieren. Für ein Technologieunternehmen ist eine verspätete Supportreaktion schlechter Kundenservice. Für Rettungskräfte kann sie lebenswichtige Arbeit beeinträchtigen und Aufmerksamkeit von Opfern und Lagekontrolle abziehen.

Infrastructure stress adds another layer

Der Quelltext beschreibt außerdem einen Stromausfall im Dezember in San Francisco, bei dem mehr als tausend Waymo-Fahrzeuge quer durch die Stadt für rund drei Stunden festsaßen. Viele der Fahrzeuge setzten sich nach einigen Minuten wieder in Bewegung, doch Dutzende blieben stecken. Der Vorfall löste Berichten zufolge zusätzliche Anrufe bei den Rettungsdiensten aus, nicht nur wegen echter Notfälle, sondern auch wegen Meldungen über liegengebliebene Robotaxis.

Das ist ein wichtiges Warnsignal auf Systemebene. Eine große autonome Flotte schafft nicht nur Risiken von Fahrzeug zu Fahrzeug. Sie kann auch vernetzte Ausfälle erzeugen, bei denen Störungen wie ein Stromproblem plötzlich stadtweiten Reibungsverlust verursachen. Wenn genug Fahrzeuge gleichzeitig an ungünstigen Orten stehen bleiben, könnten öffentliche Stellen gezwungen sein, auf den operativen Zusammenbruch einer privaten Mobilitätsplattform zu reagieren.

Why regulators are paying attention

An dem im Quellmaterial beschriebenen Treffen waren Bundesregulierer der National Highway Traffic Safety Administration beteiligt, ein Zeichen dafür, dass diese Vorfälle nicht mehr nur als lokale Ärgernisse behandelt werden. Dieser Wandel ist bedeutsam, weil er das Thema weniger als Kundenfrage und mehr als Verkehrssicherheitsproblem mit nationaler Tragweite einordnet.

Waymo und andere Entwickler autonomer Fahrzeuge haben oft argumentiert, reale Einsätze seien der einzige Weg zu lernen. Das bleibt richtig. Doch dasselbe Argument gilt auch in die andere Richtung: Wenn der Einsatz wiederkehrende Fehler bei der Notfallhilfe offenbart, haben Regulierer Grund, robustere Verfahren, schnellere Kommunikationswege und klarere Verantwortlichkeit zu verlangen.

The next test for robotaxi credibility

Autonome Fahrzeuge müssen nicht perfekt sein, um einen Platz auf öffentlichen Straßen zu verdienen. Menschliche Fahrer sind es sicherlich auch nicht. Aber sie müssen beweisen, dass sie mit den Menschen koexistieren können, die Städte unter Druck funktionsfähig halten: Sanitäter, Feuerwehrleute, Polizei, Disponenten und Verkehrsmanager. Die Vorfälle im bereitgestellten Quelltext deuten darauf hin, dass dies weiterhin ein offenes Problem ist.

Für Waymo ist die Frage inzwischen ebenso institutionell wie technisch. Kann das Unternehmen schnell genug reagieren, wenn seine Fahrzeuge Notfälle behindern? Kann es verhindern, dass Flottenstörungen zu einer Belastung für öffentliche Systeme werden? Und kann es Stadtvertreter davon überzeugen, dass frühere Fortschritte nicht rückgängig gemacht werden?

Diese Fragen werden die nächste Phase des Einsatzes autonomer Fahrzeuge prägen. Wenn die Antwort nein ist, wird es deutlich schwieriger, die Branchenbehauptung aufrechtzuerhalten, Robotaxis verbesserten die Sicherheit, gerade dort, wo diese Behauptung am wichtigsten ist.

Dieser Artikel basiert auf einer Berichterstattung von Jalopnik. Zum Originalartikel.

Originally published on jalopnik.com