Eine weitere routinemäßige Starlink-Mission bringt einen Meilenstein für die Wiederverwendbarkeit
Der für den 18. April geplante Starlink-Start von SpaceX aus Kalifornien ist genau die Art von Mission, die das Unternehmen inzwischen mit bemerkenswerter Regelmäßigkeit fliegt. Doch diese Mission enthält einen symbolischen Meilenstein: Wenn alles nach Plan läuft, wird sie die 600. Falcon-Booster-Landung markieren.
Wie aus dem von Spaceflight Now bereitgestellten Bericht hervorgeht, soll die Mission am 18. April 2026 um 7:33:40 Uhr PDT vom Space Launch Complex 4 East auf der Vandenberg Space Force Base starten. Die Nutzlast besteht aus einer Gruppe von 25 Starlink-Breitband-Satelliten für den niedrigen Erdorbit. Die erste Stufe der Mission ist Booster B1097, der zum siebten Mal fliegen soll.
Diese Kombination sagt viel über den aktuellen Stand der Orbitalstarts aus. Eine Mission, die früher vor allem als Zugang zum Weltraum beschrieben worden wäre, wird heute auch an Umlaufgeschwindigkeit, Flottenauslastung und Landestatistiken gemessen. Die Zahl 600 ist wichtig, weil sie zeigt, wie gründlich SpaceX die Rückgewinnung orbitaler Booster als operative Kennzahl und nicht als experimentellen Bonus normalisiert hat.
Die Details des Startversuchs
Der Quelltext besagt, dass die Falcon 9 von Vandenberg auf einer Süd-Südwest-Bahn starten wird. Etwas mehr als acht Minuten nach dem Abheben soll B1097 auf dem Drohnenschiff Of Course I Still Love You landen. Gelingt dies, so der Bericht, wäre es die 191. Landung auf diesem Schiff.
Die Mission wird außerdem eine Konstellation erweitern, die der Bericht bereits als mehr als 10.200 Raumfahrzeuge umfassend beschreibt. Diese Zahl unterstreicht die Größenordnung, in der Starlink inzwischen operiert. Einzelne Starts bleiben wichtig, aber jede zusätzliche Charge wirkt zunehmend wie ein Baustein in einem größeren Industriesystem und weniger wie ein isoliertes Ereignis.
Die Historie des zugeteilten Boosters unterstreicht diesen Punkt. Spaceflight Now weist darauf hin, dass B1097 zuvor Sentinel-6B, Twilight und fünf frühere Starlink-Chargen gestartet hat. Wiederverwendung ist nicht mehr allein deshalb bemerkenswert, weil ein Booster erneut fliegt; bemerkenswert ist, dass bestimmte Hardware Teil eines wiederkehrenden Logistiknetzwerks wird, in dem ihre Flughistorie vorausgesetzt wird.



