Ein Konstellations-Meilenstein

Am 17. März 2026 überschritt SpaceX einen Schwellenwert, der vor einem Jahrzehnt unplausibel erschien: 10.000 aktive Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn, alle Teil der Starlink-Breitband-Internetkonstellation, die zum kommerziell bedeutendsten Produkt des Unternehmens geworden ist und das Rückgrat eines Dienstes bildet, der Hunderte von Millionen potenzieller Kunden weltweit versorgt.

Der Meilenstein wurde erreicht, nachdem SpaceX zwei Falcon 9-Raketen am selben Tag gestartet hatte — ein Zeichen der operativen Kadenz, die für ein Unternehmen zur Routine geworden ist, das Orbitalstarts mit der gleichen Regelmäßigkeit behandelt wie kommerzielle Fluggesellschaften bei Flugplänen. Jede Mission brachte einen weiteren Satz von Starlink-Satelliten in die etwa 550 Kilometer hohe Orbitalschale, die den Kern der Konstellation bildet.

Der Umfang der Konstellation

Zehntausend aktive Satelliten ist eine Zahl, die ohne historischen Kontext schwer zu verstehen ist. Die gesamte Satellitenindustrie, über alle Betreiber und Nationen hinweg, hatte bis etwa 2019 weniger als 10.000 Objekte ins All gebracht. SpaceX allein hat diese Anzahl nun bereitgestellt und betreibt sie aktiv — eine beispiellose Konzentration von Orbitalinfrastruktur.

Die Konstellation insgesamt — einschließlich noch nicht operativer Satelliten, stillgelegter Satelliten, die auf ihre Entsorgung warten, und Schalen in verschiedenen Höhen — ist wesentlich größer als die Zahl von 10.000 aktiven Satelliten. SpaceX hat FCC-Zulassung für bis zu 12.000 Satelliten in der Konstellation der ersten Generation und hat Zulassung für ein System der zweiten Generation mit bis zu 30.000 zusätzlichen Satelliten beantragt.