Ein quantenphysikalischer Vorschlag über die Zeit

Eine neue Theorie von Forschern des Stevens Institute of Technology und der Colorado State University schlägt laut Interesting Engineering vor, dass Zeit in Quantensuperpositionen existieren kann. Die berichtete Idee legt nahe, dass sich Zeit nicht immer wie ein einziger, fester Hintergrund verhalten muss, vor dem sich Quantenereignisse entfalten.

Der vorliegende Artikel beschreibt die Theorie als ein Modell, in dem die Zeit schnell und langsam „ticken“ kann. Diese Darstellung rückt die Zeit selbst in jene Art von seltsamem Verhalten, das eher mit Teilchen, Feldern oder Quantenzuständen verbunden wird.

Was Superposition hier bedeutet

In der Quantenmechanik bezeichnet Superposition allgemein einen Zustand, in dem ein System in mehreren möglichen Zuständen existiert, bis eine Wechselwirkung oder Messung ein bestimmtes Ergebnis hervorbringt. Dieses Konzept auf die Zeit anzuwenden, ist begrifflich provokant, weil Zeit normalerweise als der Parameter gilt, der Ereignisse ordnet, nicht als etwas, das in mehrere Zustände eingeht.

Das bereitgestellte Quellmaterial enthält keine Gleichungen oder experimentellen Ergebnisse, daher sollte die Behauptung als theoretischer Vorschlag und nicht als bestätigte Beobachtung verstanden werden. Ihre Bedeutung liegt in der Möglichkeit, neu zu überdenken, wie Zeit in quantenphysikalischen Beschreibungen dargestellt wird.