Ein Leak deutet auf eine andere Art von Samsung-Foldable hin

Die nächste Foldable-Reihe von Samsung könnte mehr enthalten als nur übliche Updates. Laut einem Mashable-Bericht, der auf durchgesickerten Dummy-Modellen basiert, die der Leaker Sonny Dickson geteilt hat, soll Samsung angeblich ein neues „Wide“-Foldable für eine Sommerveröffentlichung vorbereiten, zusammen mit dem erwarteten Galaxy Z Fold 8 und Galaxy Z Flip 8.

Die auffälligste Behauptung des Leaks betrifft nicht Rechenleistung oder Kameras, sondern die Form. Auf den veröffentlichten Bildern wirken Fold 8 und Flip 8 weitgehend ähnlich zur aktuellen Produktreihe, während das neue Gerät als gedrungener und im aufgeklappten Zustand deutlich breiter beschrieben wird. Mashable sagt, dass das innere Display angeblich ein 4:3-Seitenverhältnis verwenden soll, was ihm ein anderes Gefühl verleiht als vielen bestehenden Foldables im Buchformat.

Warum der Formfaktor wichtig ist

Foldables versuchen seit Jahren, zwei widersprüchliche Ziele auszubalancieren. Im geschlossenen Zustand sollen sie sich in der Hand praktisch anfühlen. Im geöffneten Zustand sollen sie etwas deutlich Besseres bieten als ein Standard-Smartphone. Ein breiteres Inneres Display verändert diesen Zielkonflikt.

Wenn das Gerücht stimmt, würde ein 4:3-ähnliches Layout das Gerät weniger gestreckt und in der Nutzung möglicherweise eher tabletartig wirken lassen. Mashable vergleicht das Design mit Googles erstem Pixel Fold, was eine nützliche Kurzform für die angedeutete Designrichtung ist. Statt der schmalen, hohen Geometrie, die viele Foldables geprägt hat, könnte Samsung ein Format testen, das die nutzbare Breite betont.

Das ist wichtig, weil Foldables nicht mehr nur nach ihrem Neuheitswert bewertet werden. Ihr Erfolg hängt zunehmend davon ab, ob das Bildschirmverhältnis alltägliche Aufgaben natürlich wirken lässt. Eine breitere innere Fläche kann verändern, wie Apps, Lesen, Multitasking und Medienkonsum wirken, noch bevor Software-Anpassungen ins Spiel kommen.