Eine hellere Sichel vor dem ersten Viertel

Am Donnerstag, dem 23. April 2026, befindet sich der Mond in einer zunehmenden Sichelphase, wobei laut NASAs Daily Moon Guide, wie von Mashable zitiert, 41 Prozent seiner sichtbaren Fläche beleuchtet sind. Der Mond nähert sich dem ersten Viertel, dem Punkt im Mondzyklus, an dem von der Erde aus die Hälfte der uns zugewandten Seite beleuchtet erscheint.

Während einer zunehmenden Sichel wächst der beleuchtete Teil Nacht für Nacht. Diese Aufhellung setzt sich bis zum ersten Viertel und zur zunehmenden Gibbous-Phase fort, bis zum Vollmond, nach dem die sichtbare Beleuchtung wieder abzunehmen beginnt.

Worauf man heute Abend achten sollte

Mashables Leitfaden weist darauf hin, dass je nach Beobachtungsgerät mehrere Mondmerkmale sichtbar sein sollten. Mit bloßem Auge können Beobachter möglicherweise Mare Serenitatis, Mare Tranquillitatis und Mare Fecunditatis erkennen. Diese dunkleren Ebenen gehören zu den markantesten Merkmalen auf der erdzugewandten Seite des Mondes.

Mit einem Fernglas können weitere Merkmale ins Blickfeld rücken, darunter Mare Nectaris sowie die Krater Endymion und Posidonius. Ein Teleskop kann diese Merkmale in größerer Detailtiefe zeigen und möglicherweise auch die Landeplätze von Apollo 11 und Apollo 17 sowie Rupes Altai sichtbar machen.

Wie der Phasenzyklus funktioniert

NASA beschreibt den Mond als einen Körper, der die Erde in etwa 29,5 Tagen einmal vollständig umrundet. In diesem Zeitraum durchläuft der Mond acht bekannte Phasen. Dieselbe Mondseite bleibt der Erde zugewandt, doch der von unserer Perspektive aus sichtbare beleuchtete Teil verändert sich, während der Mond seine Umlaufbahn durchläuft.

Die Abfolge beginnt mit dem Neumond, wenn die zur Erde gerichtete Seite dunkel ist. Danach folgen zunehmende Sichel, erstes Viertel, zunehmender Mond, Vollmond, abnehmender Mond, letztes Viertel und abnehmende Sichel, bevor wieder der Neumond erreicht wird.

Nächster Vollmond

Der nächste Vollmond wird laut Mashable für den 1. Mai 2026 erwartet. Dem Bericht zufolge wird er der erste von zwei Vollmonden im Mai sein.

Für Gelegenheitsbeobachter bietet die Phase vom 23. April ein praktisches Beobachtungsfenster: genug Beleuchtung, um wichtige Oberflächenmerkmale sichtbar zu machen, aber nicht so viel Helligkeit, dass der Kontrast vollständig verloren geht. Wenn sich der Mond dem ersten Viertel nähert, kann die Grenze zwischen Mondtag und Mondnacht Krater, Rücken und Ebenen durch Ferngläser oder ein kleines Teleskop leichter erkennbar machen.

Dieser Artikel basiert auf einem Bericht von Mashable. Den Originalartikel lesen.

Originally published on mashable.com